Roger – Nasalhelm im Test

Günstiger und einfacher Nasalhelm von Mytholon. Was taugt er und was muss man daran vielleicht noch verändern?

Den Nasalhelm „Roger“ habe ich bei Mytholon im Sale für 55,92 EUR gekauft. Er ist für einen Freund gedacht. Hier beschreibe ich meine Eindrücke von Passform und Verarbeitung.

Zahlen, Daten und Fakten

Verkäuferangaben beim KaufEigene Messungen und Beobachtungen
Material1 mm Stahlgrößtenteils 1 mm Stahl
Farbeblankgebürstet
GrößeBis etwa 61 cm Kopfumfang
Gewicht1.124 g
Breite19,5 cm (Schläfe zu Schläfe ohne Innenpolster)
Länge23 cm (Stirn zu Hinterkopf ohne Innenpolster)
Nasal11,5 cm lang und 4,5 cm breit
Preis beim Kauf69,90 EUR55,92 EUR

Passform

Bei meiner Anprobe saß der Helm gut und ließ sich auch mit Brille tragen. Der Nasenschutz reicht bei mir mit seinen 11,5 cm über die gesamte Gesichtslänge. Seine Form gefällt uns allerdings nicht: Mit 4,5 cm ist er uns zu breit und schränkt bei meiner Anprobe das Sichtfeld deutlich ein.

Mit etwas mehr als einem Kilogramm empfinde ich den Helm als angenehm leicht.

Verarbeitung

Der Helm ist innen schwarz lackiert und hat ein gepolstertes Innenpolster aus Stoff.

Die außen sichtbaren Nieten erwecken den Eindruck, dass das Innenpolster vernietet ist. Tatsächlich ist es eingeklebt.

Ideen für Anpassungen

Die folgenden Punkte sind Ideen für mögliche Anpassungen, keine bereits getesteten Umbauten. Ausführliche Bastelanleitungen sollen später folgen.

Nasenschutz anpassen

Für uns wäre ein schmalerer Nasenschutz interessant. Eine solche Änderung habe ich hier noch nicht getestet.

Helmspinne

Mit einer Helmspinne ließe sich die Sitzhöhe auf dem Kopf gezielter einstellen.

Helmband

Ein Helmband passt auch zu einem frühmittelalterlich anmutenden Helm wie diesem. Dafür bieten sich Stoffreste in den Farben deiner Gewandung oder deines Banners an.

Ergänzungen am Helm

Eine Stoffpolsterung, ein Lederbesatz oder eine Kettenbrünne würden aus meiner Sicht optisch gut zu diesem Helm passen.

Farbe

Anmalen geht immer.

Fazit

Mein erster Eindruck: Der „Roger“ ist angenehm leicht und ließ sich bei meiner Anprobe auch mit Brille tragen. Die größte Einschränkung ist für mich der breite Nasenschutz, der das Sichtfeld deutlich begrenzt. Wenn du diesen Helm in Betracht ziehst, achte bei der Anprobe besonders auf diesen Punkt. Für ein Urteil über längere Einsätze reichen die hier beschriebenen Eindrücke noch nicht aus.

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